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Kulturlandesrätin Beate Palfrader und Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer freuen sich mit Alessandro De Marchi über die Vertragsverlängerung.
Kulturlandesrätin Beate Palfrader und Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer freuen sich mit Alessandro De Marchi über die Vertragsverlängerung.

Alessandro De Marchi schwingt weitere vier Jahre den Taktstock

Der Vertrag des Intendanten der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik wird verlängert.

Alessandro De Marchi gibt seit 2010 bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik den künstlerischen Ton an. „Mit großem Erfolg“, wie Kulturlandesrätin Dr.in Beate Palfrader und Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer betonen: „Alessandro De Marchi hat sich nicht nur in der internationalen Musikwelt einen Namen gemacht, er bringt sich auch in Tirol mit viel Kreativität und Tatendrang ein.“ Sein Vertrag wird daher ab 1. September 2017 für weitere vier Jahre verlängert, wie Land Tirol und Stadt Innsbruck heute bekanntgeben. „Wir freuen uns sehr, dass Alessandro De Marchi den Festwochen erhalten bleibt. Damit ist die hohe künstlerische Qualität des Festivals weiterhin gewährleistet“, sind die Gesellschaftervertreterinnen überzeugt. Denn der italienische Dirigent und Cembalist sei nicht nur aufgrund seines großen Könnens, sondern auch dank seines internationalen Renommees eine Bereicherung für Tirol.

De Marchi setzt Impulse

So feierte De Marchi an den großen Opernhäusern der Welt wie der Mailänder Scala, dem Pariser Théâtre des Champs-Élysées und der Berliner Staatsoper Unter den Linden Erfolge und dirigierte Konzerte mit dem Orchestre National de France, dem Hamburgischen Staatsorchester und dem Orchestra del Maggio musicale fiorentino, um nur einige zu nennen. Mit seinem Originalklangorchester Academia Montis Regalis konzertierte er unter anderem in der Wigmore Hall in London, der Pariser Salle Gaveau und  beim St. Petersburg Festival. Zuletzt stand er bei den Händel-Festspielen 2016 in Halle sowie in der Semperoper Dresden am Pult. Zu seinen jüngeren Engagements zählen auch Neuproduktionen an der Komischen Oper Berlin sowie Produktionen in Oslo und an der Oper Köln. Hinzu kommen Radioauftritte und CD-Aufnahmen. In Basel und an der Hochschule Karlsruhe gibt der Dirigent überdies Meisterkurse für vokale Aufführungspraxis.

„Alessandro De Marchi hat bei den Innsbrucker Festwochen zahlreiche neue Impulse gesetzt und engagiert sich sehr in der Talenteförderung“, verweisen LRin Palfrader und BM Oppitz-Plörer auf den internationalen Nachwuchs-Gesangswettbewerb für Barockoper „Pietro Antonio Cesti“ und die damit in Zusammenhang stehende BAROCKOPER:JUNG. Beide Projekte rief der Dirigent eigens für die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik ins Leben. Außerdem wurde seine Produktion von Nicolas Porporas Oper „Il Germanico“ bei den Festwochen 2015 als „Entdeckung des Jahres“ für den „International Opera Award“ nominiert. Im selben Jahr wurde im Übrigen die von De Marchi dirigierte CD-Produktion „La belle immagini“ mit dem „ECHO Klassik“ ausgezeichnet. (Land Tirol)