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Bei der Firstfeier Wohnbebauung Defreggerstraße (v.l.): Berndt Scamoni (IIG), Markus Schöpf (IIG), die Architekten Raimund Wulz und Manfred König, Robert Kircher (IIG), GR Markus Stoll, GR Lucas Krackl (Ausschuss-Vorsitzender für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte), Stadtrat Gerhard Fritz, IIG-GF Franz Danler, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Franz Pegger (Aufsichtsratvorsitzender IIG), Stadtrat Andreas Wanker und GR Helmut Buchacher
Bei der Firstfeier Wohnbebauung Defreggerstraße (v.l.): Berndt Scamoni (IIG), Markus Schöpf (IIG), die Architekten Raimund Wulz und Manfred König, Robert Kircher (IIG), GR Markus Stoll, GR Lucas Krackl (Ausschuss-Vorsitzender für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte), Stadtrat Gerhard Fritz, IIG-GF Franz Danler, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Franz Pegger (Aufsichtsratvorsitzender IIG), Stadtrat Andreas Wanker und GR Helmut Buchacher

Firstfeier für Wohnbebauung Defreggerstraße

18 neue Wohnungen entstehen bis Sommer 2017

Aufgrund des hohen Bedarfs an leistbaren Wohnungen untersuchte die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) die Schaffung von Wohnraum im Bereich von Innenhöfen. Auch der südliche Innenhof des Langblockes wurde dabei hinsichtlich einer möglichen Wohnbebauung geprüft. Bebauungs- und Besonnungsstudien stellten der nachträglichen Bebauung mit ca. 20 Wohnungen ein gutes Zeugnis aus. Der Baubeginn fand im Juni 2016 statt. Mit der Fertigstellung wird im August dieses Jahres gerechnet. Insgesamt entstehen 18 Wohnungen im Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Segment sowie eine Tiefgarage mit 40 Autoabstellplätzen.

„Die Jury war sich bereits nach dem Wettbewerb einig, dass die hohe städtebauliche und architektonische Qualität im Innen- und Außenbereich der Innenhofverbauung beim Langblock besonders überzeugt. Für die bisherigen Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet dies sogar eine qualitätsvolle Aufwertung der Wohnumgebung, da es gelungen ist, bisherige Grünfläche durch die Freiraumgestaltung um ein Viertel zu vergrößern“, hebt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer hervor.

„Innsbruck ist eine lebenswerte Stadt. Stadtentwicklung bedeutet die Schaffung von Plätzen und Orten mit Aufenthaltsqualität für die BewohnerInnen und NutzerInnen. Die Begehrlichkeiten und Herausforderungen sind groß, diesen stellen wir uns aktiv, wie man auch hier am Langblock sieht“, argumentiert Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz.

„Wohnraum ist in Innsbruck ein knappes Gut. Durch optimale Ressourcennutzung wird hier neuer leistbarer Wohnraum für die Innsbrucker Bevölkerung geschaffen. Aber auch für die Bestandsmieterinnen und –mieter konnte durch diese Innenhofverbauung eine Aufwertung erreicht werden. Die hohe Anzahl an Tiefgaragenplätzen sowie die Vergrößerung der Grünfläche kommt allen zugute“, freut sich Wohnungsstadtrat Andreas Wanker.

„Ich freue mich, dass die IIG als Bauherr den ambitionierten Zeitplan einhalten kann. Hier beim Langblock haben wir ein Modell geschaffen, wie die Innenhofverdichtung gleichzeitig eine qualitative Aufwertung bedeuten kann“, betont IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

Sensibler Umgang mit BestandsmieterInnen

Allem voran stand die Einbeziehung aller bisherigen MieterInnen in den Planungsprozess. Im Rahmen einer Arbeitsgruppe wurden die wesentlichen Wünsche und Anregungen aufgenommen. Insgesamt neun architektonische Entwürfe kamen in die engere Auswahl. Als Sieger ging die „Architekturhalle Wulz-König“ aus Telfs hervor. Der Neubau fügt sich als Solitärgebäude kompakt im nördlichen Bereich des Innenhofes der bestehenden Blockrandbebauung ein. Höhenmäßig positioniert sich der viergeschossige Neubau „stöckelgebäudeartig“ untergeordnet zu der dominanten Blockrandbebauung.

Mehrwert für die BewohnerInnen

Ein Großteil des qualitätsvollen Innenhofes mit den bestehenden raumwirksamen Baumpflanzungen kann so erhalten und sogar durch die Integration der bestehenden Nebengebäude in den Neubau aufgewertet werden. Durch die Neugestaltung des Innenhofes werden die befestigten Flächen (Wege usw) zwar um ca. 45 Prozent reduziert, die allgemeine Grünfläche jedoch um ca. 25 Prozent vergrößert. Für die gesamte Grünfläche samt zugeordneten Gärten und extensiver Dachbegrünung bedeutet dies eine Vergrößerung um 50 Prozent von 1.890 m² auf  2.850 m² nach dem Neubau.

Budgetierung, Baukosten und Vergabe

Die Wohnanlage wird im Rahmen der angemessenen Baukosten gemäß den Wohnbauförderungsrichtlinien des Landes Tirol errichtet. Die Gesamtbaukosten für den Neubaubereich inkl. 40 Tiefgaragenplätzen betragen 3,6 Mio. Euro. In den Bestandsbereich (Müll- und Fahrradraum, Freiraumgestaltung mit Spiel und Aufenthaltsbereichen) werden 250.000 Euro investiert. Die Zuteilung der Mietwohnungen erfolgt durch das Wohnungsservice der Stadt Innsbruck. (KR)