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Anlässlich seines 100. Geburtstages besuchte Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (2.v.l.) den Jubilar Albuin Haselwanter mit Frau Edi (r.) und Tochter Maria Gaugg (l.)
Anlässlich seines 100. Geburtstages besuchte Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (2.v.l.) den Jubilar Albuin Haselwanter mit Frau Edi (r.) und Tochter Maria Gaugg (l.)

Ältester Bräutigam Innsbrucks wird 100

Glückwünsche für Albuin Haselwanter

Albuin Haselwanter feierte am 28. Dezember 2016 seinen 100. Geburtstag und ist der jüngste Hundertjährige Innsbrucks. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer besuchte den Jubilar in seiner Wohnung in der Schützenstraße und überbrachte die Glückwünsche der Stadt Innsbruck. 

Im Jahr 1964 zog der gebürtige Pitztaler von St. Nikolaus in seine Wohnung im Olympischen Dorf, in der er seit 26 Jahren mit seiner zweiten Frau, der gebürtigen Peruanerin, Edi lebt. Sie machte ihn zum ältesten Bräutigam Innsbrucks, als sie sich vor sieben Jahren das Ja-Wort gaben.
Kennengelernt haben sich die beiden 1989 in einem Schuhgeschäft in Innsbruck, als Edi sich auf Europareise befand. Es folgten Monate mit Briefen und Telefonaten, aber die große Entfernung, das fremde Land und die Sprache konnten Edi nicht abschrecken, zu ihrem Albuin nach Innsbruck zu kommen. Heute kümmert sie sich liebevoll um ihren Gatten und Tochter Maria behauptet, „dass Edi auch ein Grund ist, warum unser Vater so gut beinand` ist.“ 

Albuin Haselwanter zog wegen des Medizinstudiums aus dem Pitztal nach Innsbruck. Eine Anstellung im städtischen Archiv erschien ihm nach einigen Semestern allerdings attraktiver. Am spannendsten für Herrn Haselwanter waren die Recherchereisen zu den Innsbrucker AuswandererInnen nach Brasilien und Peru. Die Medizin, im Besonderen die Anatomie, blieb aber immer eine große Leidenschaft, der sich Albuin Haselwanter gern in seiner Freizeit widmete.
Sein ganzer Stolz sind seine drei Töchter und die fünf Enkelkinder, über deren Besuch er sich immer besonders freut.

„Herr Haselwanter, bei der guten Pflege ihrer Frau und den Töchtern freue ich mich schon auf den Besuch zu ihrem 101. Geburtstag nächstes Jahr“, verabschiedete sich Bürgermeisterin Oppitz-Plörer mit den besten Wünschen für das kommende Lebensjahr. VL