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Die Hilde Zach-Kunststipendiatinnen 2016 Esther Strauß (2. v.l.) und Barbara Huber (2. v.r.) mit Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Natalie Pedevilla (Referentin Bildende Kunst und Kulturprojekte).
Die Hilde Zach-Kunststipendiatinnen 2016 Esther Strauß (2. v.l.) und Barbara Huber (2. v.r.) mit Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Natalie Pedevilla (Referentin Bildende Kunst und Kulturprojekte).

Hilde Zach-Kunststipendien 2016 verliehen

Auszeichnungen gehen an die Künstlerinnen Barbara Huber und Esther Strauß

Das Kulturamt der Stadt Innsbruck vergibt seit 2014 das Hilde Zach-Kunststipendium zur Förderung österreichischer KünstlerInnen und junger Nachwuchstalente. Die Gesamtsumme des Stipendiums beträgt 10.000 Euro. Barbara Huber erhält heuer das Kunststipendium über 7.000 Euro, Esther Strauß wird mit dem mit 3.000 Euro dotierten Förderstipendium ausgezeichnet.

„Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert von der Kreativität und der Leidenschaft, die in den Künstlerinnen und Künstlern steckt. Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem bisherigen Schaffen“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörerbei der Übergabe zu den Stipendiatinnen: „Die Stipendien sollen Sie auf Ihrer weiteren Laufbahn unterstützen und Ihnen eine freiere künstlerische Tätigkeit ermöglichen.“

Die Stipendiatinnen 2016
Barbara Huber, geboren 1971 in Linz, absolvierte ihr Kunststudium am Mozarteum in Salzburg (Grafik/Malerei). Anschließend Studium der Medientheorie, Philosophie und Erziehungswissenschaft in Innsbruck sowie Ausbildung zur Kamerafrau und Cutterin. Internationale Ausstellungen, Kunstprojekte, Interventionen im öffentlichen Raum (Auswahl): LANDSCHAFT (Innsbruck), falsch ist richtig (Künstlerhaus Büchsenhausen), erst als der käfig farbe bekannte (Galerie Eboran, Salzburg), dissoziierte verinnerung (Neue Galerie Innsbruck). Derzeit Lehraufträge an der Universität Innsbruck, MCI, PHT, Medienkolleg sowie als Jurorin und Kuratorin. www.barbarahuber.com

Esther Strauß ist 1986 geboren und wuchs im Dada-Dorf Tarrenz/Tirol auf. Strauß performt, schreibt, kuratiert und ist dem leichtherzigen Experiment auf der Spur. Als Künstlerin verbindet sie Text und Performance, verlegt ihr Atelier in den Wald, nutzt die Galerie als Möglichkeitsraum und erzählt mit Mut zur Lücke. 2005 bis 2011 absolvierte sie das Studium der Malerei bei Ursula Hübner und das Studium der Kulturwissenschaften bei Sergius Kodera, Kunstuniversität Linz. Zahlreiche Preise, internationale Ausstellungen und Lesungen (Auswahl): WEYA (Nottingham), DISORDER (Milano), Hans im Glück (Kunstraum NOE). Seit 2015 Lehre an der Kunstuniversität Linz mit dem Spezialgebiet „Wie Künstler_Innen über ihre eigene Kunst schreiben“. Strauß lebt und experimentiert in Wien und Innsbruck.

Die Jury
Die zu fördernden KünstlerInnen werden von einer jährlich wechselnden unabhängigen Jury ausgewählt. 2016 entschieden aus insgesamt 17 gültigen Einreichungen Andreas Hapkemeyer (Museion Bozen), Silvia Höller (RLB-Kunstbrücke) und Franz Wassermann (Künstler) über die Vergabe. 

Mit den Hilde Zach-Kunststipendien sollen sowohl bereits etablierte bildende KünstlerInnen der heimischen Szene als auch junge Talente gefördert werden. Voraussetzung ist, dass die KünstlerInnen in Innsbruck geboren, in Innsbruck wohnhaft oder in Innsbruck dauerhaft kreativ oder künstlerisch tätig sind. (AS)