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Bei der feierlichen Stipendienvergabe (v.l.): Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr, die StipendiatInnen Christof Dienz und Julia Maier mit Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer
Bei der feierlichen Stipendienvergabe (v.l.): Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr, die StipendiatInnen Christof Dienz und Julia Maier mit Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer

Vergabe der Hilde-Zach-Kompositionsstipendien

Christof Dienz und Julia Maier erhalten das Hilde-Zach Kompositionsstipendium 2015

Seit 2007 haben österreichische KomponistInnen und junge Nachwuchstalente die Möglichkeit, das Hilde-Zach-Kompositionsstipendium vom Kulturamt der Stadt Innsbruck zu erhalten. Die Höhe des Stipendiums beträgt insgesamt 10.000 Euro. Dabei gibt es sowohl ein Kompositionsstipendium über 7.000 Euro als auch ein Förderstipendium über 3.000 Euro. Mit den Stipendien sollen etablierte KomponistInnen der heimischen Szene und Nachwuchstalente gefördert werden.

Christof Dienz erhält dieses Jahr das Kompositionsstipendium über 7.000 Euro, Julia Maier wird mit dem mit 3.000 Euro dotierten das Förderstipendium ausgezeichnet. „Ich darf euch gratulieren, die Stadt Innsbruck würdigt euer bisheriges Schaffen und freut sich, euch diese Stipendien für eure herausragenden, harmonischen und vor allem kreativen Werke übergeben zu dürfen“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bei der Vergabe: „Diese Auszeichnungen sind eine Investition in euch und euer Schaffen.“

Die StipendiatInnen 2015

Christof Dienz (Jahrgang 1968) besuchte das Musikgymnasium in Innsbruck. Von 1991 bis 1999 studierte er Fagott an der Universität Wien und schloss das Konzertfachdiplom 1999 mit Auszeichnung ab. Christof Dienz war von 1997 bis 2000 Fagottist im Bühnenorchester der Wiener Staatsoper, seit 2000 ist er freiberuflicher Komponist und Fagottist. Als Leiter und Komponist des Ensembles „Die Knödel“ kann er zahlreiche Konzerte u.a. in Europa, den USA, Kanada und Japan verzeichnen. Christof Dienz erhielt auch einige Preise, darunter 2007 den Förderpreis der Stadt Wien und 2010 den Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für künstlerisches Schaffen.

Julia Maier (Jahrgang 1988) zählt zu den ambitioniertesten und talentiertesten Komponistinnen in der jungen Jazz-Szene. Nach der klassischen Ausbildung am Klavier wechselte sie zum Jazz und studierte nach dem Unterricht am KLAZZ in Reutte Jazz-Klavier mit Abschluss BA (2012) und IGP (2014) an der Kunstuniversität Graz. Im Februar dieses Jahres schloss sie ihr Masterstudium Jazz-Komposition mit Auszeichnung ab. Sie komponierte u.a. für den internationalen Wagnerkongress in Graz und für die Uraufführung der Modern Time Suite und ist zweifache Gewinnerin des „Jazz Comp Graz 2011“ und Gewinnerin des „Jazz Comp Graz 2014“.

Die Jury

Ausgewählt werden die zu fördernden KomponistInnen von einer jährlich wechselnden unabhängigen Jury. 2015 entschieden Seda Röder, Pianistin aus Salzburg, Heike Lies, Kulturamt München/ Abteilung Musik und Wolfgang Praxmarer, ehemals beim ORF für E-Musik zuständig, über die Vergabe. (JE)