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Referatsleiterin Birgit Ginter (r.) und ihre Mitarbeiterin Sarah Stix sind ein gut eingespieltes Team.
Referatsleiterin Birgit Ginter (r.) und ihre Mitarbeiterin Sarah Stix sind ein gut eingespieltes Team.

Innsbrucks Kinder und Jugend in guten Händen

Das Referat Kinder- und Jugendförderung kümmert sich nicht nur um die Organisation der Ferienzüge. Dort entstehen auch Konzepte für Fördermodelle privater Einrichtungen und ein neues Jugendprogramm.

Sie ist gewissermaßen seit 18 Jahren Lokführerin – Mag.a Birgit Ginter kam 1999 zum Innsbrucker Ferienzug und übernahm 2001 die Organisation. 2011 wurde sie zur Leiterin des Referats Kinder- und Jugendförderung und bekam damit ein noch breiteres Aufgabengebiet. Das Programm des Ferienzugs gibt es jährlich zu den Semester-, Oster- und Sommerferien. Heuer steht im Sommer ein Jubiläum an, für das Birgit Ginter und ihre Mitarbeiterin Sarah Stix bereits den Ablauf organisieren.#

Breites Aufgabenspektrum

Nebenher gilt es ein neues Fördermodell für die Subventionen privater Kinderbetreuungseinrichtungen zu erweitern. Stix arbeitet daran, die Förderungen an die Öffnungszeiten der privaten Kinderkrippen sowie -gärten, Schülerhorte und Kindergruppen anzupassen. Zudem kümmert sie sich um die Jaufenthaler-Krippe. Ein weiteres Organisationsfeld ist die „MyInnsbruck Movie Night“, bei der Innsbrucks 16- bis 18-Jährige im Rahmen der JungbürgerInnenfeier jährlich im Herbst ins Metropol-Kino eingeladen werden.

Anmeldung: Semester-Ferienzug

Aktuell steht der Semester-Ferienzug vor der Tür. Die Anmeldungen dafür startetenam 30. Jänner. Von 10. bis 19. Februar bittet Ginter Innsbrucks Vier- bis 14-Jährige, einzusteigen und sich auf spannende Abenteuer zu begeben. Details sind unter www.junges-innsbruck.at abrufbar. Neuerdings gibt es auch eine Online-Anmeldung. „Bis Sommer läuft das traditionelle Anmeldeverfahren aus und die Eltern können ihre Kinder digital über die Website eintragen“, informiert Referatsleiterin Ginter. Sie betont aber, dass es eine Anlaufstelle geben wird, damit jene, die keinen Internetzugang haben, keinen Nachteil haben. „Beziehungsarbeit ist bei uns sehr wichtig. Eltern wollen wissen, wo bzw. von wem ihr Kind betreut wird“, betont sie.

Ganzjahreskonzept für 14- bis 18-Jährige

Das Pendant zum Ferienzug war bislang der TeenXpress. Dieser bot Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren ein Ferienprogramm. „Dafür arbeiten wir an einem neuen Konzept, das sich über das gesamte Jahr erstreckt“, erläutert Ginter. Geplant ist eine „MyInnsbruck Jugendcard“, mit der 14- bis 18-Jährige kostengünstige Angebote und Attraktionen in und rund um Innsbruck nutzen können. „Ein Schwerpunkt der ‚Jugendcard‘ liegt in der Weiterbildung, beispielsweise durch eine Kooperation mit der Stadtbibliothek“, geht sie ins Detail. SAKU

Referat Kinder- und Jugendförderung

Leitung: Mag.a Birgit Ginter
Maria-Theresien-Straße 18
Tel.: +43 512 5360 4217
E-Mail: post.kinder.jugendfoerderung@innsbruck.gv.at

Zahlen und Fakten

  • mehr als 500 Veranstaltungen im Jahr
  • 1.000 TeilnehmerInnen bei der „MyInnsbruck Movie Night"
  • 20.000 Teilnahmen beim Ferienzug pro Jahr
  • Förderungen in Höhe von 2,5 Millionen Euro für 89 private Kinderbetreuungseinrichtungen und 13 Kinderferienaktionen