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Die Künstlerin Sophia Mairer mit Mag.a Natalie Pedevilla (Kulturamt Stadt Innsbruck) anlässlich der Ausstellungseröffnung in der Galerie im Andechshof
Die Künstlerin Sophia Mairer mit Mag.a Natalie Pedevilla (Kulturamt Stadt Innsbruck) anlässlich der Ausstellungseröffnung in der Galerie im Andechshof

Sophia Mairer in der Andechsgalerie

Ausstellung „ princess aura“ bis 11. September zu sehen

IKM) Seit 25 Jahren stellt die Stadt Innsbruck jungen KünstlerInnen den Galerieraum im Andechshof (Innrain 1) unentgeltlich zur Verfügung. Diesen Monat zeigt Sophia Mairer „princess aura“.

 

Zur Ausstellung

Wie sind Subjektivität und Imagination im Zeitalter digitaler Bildproduktion konstituiert? In der Ausstellung „princess aura“ von Sophia Mairer wird der Zustand von Malerei und Bildhaftigkeit sowie das Verhältnis von Abstraktion und Wahrnehmung verhandelt.

 

Schon beim Betreten des Ausstellungsraumes der Galerie im Andechshof wird man förmlich in ein Bild auf Papiergewebe gezogen. Durch Licht und Bewegung auf dem semipermeablen Malgrund, die sich wie ein Layer vor das Blickfeld schieben, sieht man ein installatives Setting. Die Bilder hängen an den Wänden und auch scheinbar frei im Raum schwebend. Blitzröhren, sogenannte Fulgurite, leiten die für das Erleuchten benötigte Elektrizität.

 

Wie der Figur Princess Aura aus der Science-Fiction-Serie Flash Gordon, werden Bildern im Allgemeinen und dem Medium Malerei im Speziellen eine besondere Kraft der Verführung zugeschrieben. Dabei spielt das Verhältnis von Transparenz und Opazität eine Rolle. Vor allem digital werden Bewegungen aufgezeichnet, Bilder wiederholt, manipuliert und in unkontrollierbare Kontexte gesetzt. Sophia Mairer reflektiert diese Phänomene und spannt ein Geflecht aus vielfältigen Assoziationen. Die Gemälde fordern in ihrer Kontingenz die Vorstellungskraft und ein Bewusstsein für die Subjektivität des Blickes. Die Frage der Sichtbarkeit ist auch eine Frage der Intimität.

 

Zur Person:

Sophia Mairer ist 1989 in Innsbruck geboren, lebt und arbeitet in Wien. Sie studierte Kunst und Kommunikative Praxis und Design, Architektur und Environment (Diplom 2015), sowie seit 2012 Malerei bei Johanna Kandl, Thomas Zipp und Henning Bohl an der Universität für angewandte Kunst Wien.

Stipendien: 2013 Anni und Heinrich Sussman Stipendium, 2015 Emanuel und Sophie Fohn Stipendium, Fred Adlmüller Stipendium. www.sophiamairer.com

 

Ausstellungsdaten:

bis 11. September 2016

Mi - Fr 15-19 Uhr, Sa und So 15-18 Uhr