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Themen des Stadtsenats vom 02. November

• Räumlichkeiten für Kinderkrippe werden vermietet • Innradweg wird saniert • Detailplanungen für Straßenbahnhaltestelle und Wendeanlage im Westen der Stadt
 

Räumlichkeiten für Kinderkrippe werden vermietet

Im September wurde in Hötting eine städtische Kinderkrippe eröffnet. Diese wird von den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD) betrieben. Rückwirkend mit 01. September 2016 vermietet die Stadt Innsbruck die betreffenden Räumlichkeiten in der Schneeburggasse nun an die ISD. „Das Betreuungskonzept für die Jüngsten liegt uns sehr am Herzen. Die neue Kinderkrippe in Hötting kommt sehr gut an, an weiteren wird kontinuierlich gearbeitet“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Derzeit befinden sich mehrere neue Standorte für städtische Krippen in Planung. Neben jener in Hötting wurde im Herbst noch die Kinderkrippe ATP Pünktchen in der Heiliggeiststraße als städtische Krippe eröffnet. Die Einrichtung im Pechegarten wird bereits seit Längerem von den ISD betrieben.

Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für den Antrag aus.

 

Innradweg wird saniert

Die Hans-Flöckinger-Promenade ist ein beliebter Abschnitt des Radweges, der vom Westen der Stadt ins Zentrum und retour führt. Zudem wird ein Teil des Weges landwirtschaftlich genutzt. Aktuell befindet sich der Belag des Weges entlang des Flughafengeländes in sanierungsbedürftigem Zustand. Der Stadtsenat sprach sich heute einstimmig für eine Erneuerung des rund 2,3 Kilometer langen Abschnittes zwischen Kranebitten und dem Steinbockweg aus.

Für die Sanierung wird eine bis dato in Innsbruck noch nie eingesetzte Sanierungsmethode herangezogen. Dabei wird mit einem Fräsrotor eine stabilisierte Tragschicht hergestellt. Diese ist einerseits sehr wirtschaftlich und andererseits wird die Bauzeit der Asphaltierungsarbeiten verkürzt. Trotzdem ist eine zweiwöchige Sperre des Weges notwendig. „Die Wege stehen im öffentlichen Grundbesitz der Stadt Innsbruck und werden vom Amt für Land- und Forstwirtschaft betreut. Das Sanierungsprojekt wird gemeinsam von den Ämtern für Tiefbau und Forst umgesetzt“, erklärt Stadtrat Franz X. Gruber.

Der Stadtsenat stimmte dem Antrag einhellig zu.

 

Detailplanungen für Straßenbahnhaltestelle und Wendeanlage

Aktuell wird in Innsbruck an einem der größten Infrastrukturprojekte in ganz Tirol gearbeitet. Rund 400 Millionen Euro werden in die Straßen- und Regionalbahn investiert, die ab 2018 innerstädtisch in Betrieb gehen wird. In seiner heutigen Sitzung hat der Stadtsenat den Bau einer Haltestelle mit anschließender Wendeanlage im Bereich der Technikerstraße beschlossen. Bisher war lediglich eine provisorische Wendeanlage geplant, aufgrund der Tatsache, dass der Trassenverlauf über die Hartergründe nun im Detail geklärt werden konnte, ist dies nicht mehr notwendig. „Natürlich ist es zeit- und kostensparend, wenn von Beginn an die endgültigen Bauwerke geplant werden können. So ist es auch möglich die geplante Weiterführung der Trasse ohne weitere Umbaumaßnahmen fortzuführen“, zeigt sich Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider zufrieden über den Beschluss.

Die Kosten für die Haltestelle inklusive Wendeanlage im Westen der Stadt belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro.

Im Streckenabschnitt zwischen der Schützenstraße und dem DDr.-Alois-Lugger-Platz im Olympischen Dorf fällt die Schleife über den Kugelfangweg weg. Dort ist eine Endhaltestelle geplant. Dadurch reduzieren sich die geplanten Projektkosten um knapp drei Millionen Euro  Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für die Umsetzung der Arbeiten aus. (DH)

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